Cajon lernen - Unterricht in der Gruppe

Cajon Unterricht in Hmaburg

Cajon lernen in Hamburg für Anfänger und Fortgeschrittene. Wir lernen das Schlaginstrument in der Gruppe und erarbeiten uns auf dem Cajon die verschiedenen Rythmen. Von einerfacher Begleitung bis zu komplexen Figuren.

Die Grundlagen kann man auf dem Cajon in kurzer Zeit erlernen, so dass man recht schnell in der Lage ist einfache Rhythmen spielen zu können. Fortgeschrittene können ihr Wissen vertiefen und Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen machen. Jeder wird individuell gefördert und kann gleichzeitig von der Gruppendynamik profitieren.

Wir beschäftigen uns mit dem Cajon als kleinem Schlagzeug und als Percussioninstrument. Wir spielen von mir geschriebene Percussionens-emblestücke mit Einflüssen aus Brasilien, Kuba und Westafrika. Auch kleine Auftritte sind geplant. Komm einfach vorbei und schau dir bei einem kostenlosen Probe-Unterricht die Gruppe an!

Cajon-Gruppe jeden Mittwoch von 18.30 bis 19.45 Uhr in Hamburg-Altona

Montatlicher Beitrag für den Cajon-Unterricht: € 50,-

Mehr Information über das Cajon

Cajon ist das spanische Wort für Kiste. Wahrscheinlich wurde die Holzkiste zu einem Instrument, als Sklaven in Südamerika in Ermangelung ihrer traditionellen Trommeln zu Tee- oder Fischkisten griffen.

Die Art von Cajon, welche in Europa in den letzten zwanzig Jahre große Popularität erlangt hat, stammt ursprünglich aus Peru. Ungewöhnlich an dieser Trommel ist, dass sie von vorn nach hinten gespielt wird. In der traditionellen afro-peruanischen Musik bildet sie zusammen mit der Cajita, die ebnfalls aus Holz besteht, und der Quijada de Burro, die eigentlich der Unetrkiefer eines Esels ist, die Percussion-Sektion. Auch auf Cuba werden Cajones gespielt. Im Unterschied zu den peruanischen werden diese aber wie die meisten Handtrommeln von oben nach unten gespielt. Ein Rumba-Stil, nämlich Yambú, wird traditionell auf drei verschieden großen Cajones gespielt.

Die "Cajon Peruano" ist im Gegensatz zu den in Europa verbreiteten eine Kiste ohne Saiten oder einen Teppich hinter der Schlagplatte. Der Erste, der die "Cajon Peruano" modifizierte indem er Gitarrensaiten hinter die Schlagplatte spannte, war der Percussionist, des Flamenco-Gitarristen Paco de Lucia. Dieser unternahm Mitte der 70er Jahre mit seiner Gruppe eine Tournee durch Peru, bei welcher ihm eine Cajon geschenkt wurde. In Nordafrika gibt es einige Trommeln – wie beispielsweise die Rahmentrommel Bendir – hinter deren Schlagfell Saiten gespannt sind. Mutmaßlich kam der Percussionist beeinflusst durch diese Trommeln auf die Idee, Saiten hinter die Schlagplatte zu spannen.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Hersteller, Arten und Ausführungen von Cajones: es gibt Bausätze; so genannte Vollholzcajones, deren Korpus aus einem Stück besteht; welche mit zwei Schlagplatten, bei dene das Schalloch an der Seite ist; welche aus Kunststoff; Bass-Cajones; Bongo-Cajones; welche aus Plexiglas und noch viele weitere.

In Europa fand die Cajon ihre erste Einsatzmöglichkeit im Flamenco. Mittlerweile wird sie in vielen verschiedenen populären Musikstilen gespielt – beispielsweise in der Pop- und Rock-Musik - meistens als Schlagzeugersatz, so dass auf ihr also häufig Schlagzeugrhythmen gespielt werden.

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Cajon lernen, Djembe-Gruppe, Schlagzeug- und Percussion-Unterricht in Hamburg mit Steffen Hanschmann ·  steffen.hanschmann@gmx.net